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Erläuterungen zu den Darstellungen des Kirmeszuges
„Am Vogelsang haben die Frauen die Fäden in der Hand“ Startnummern 10 - 11
10. Standarte
11. Wagen „Am Vogelsang haben die Frauen die Fäden in der Hand“
Im Zeichen der Gleichberechtigung der Geschlechter soll daran erinnert werden, wie früher die Frauen ihre Männer an unsichtbaren Fäden hin und her gezogen haben. Dazu wird auf dem Wagen in ca. 2 m Höhe ein Pantoffel auf Stelzen gestellt, in dem sich die Frauen aufhalten. Auf den Wagen selbst werden verschiedene Haushaltsgegenstände aufgebaut. Hier „schmeißen“ die Männer den Haushalt. Die Männer werden von Ihren Frauen wie Marionetten geführt und können genau die Arbeiten ausführen. Die Frauen dagegen lassen es sich so richtig gut gehen!
„Geht’s jetzt wieder aufwärts?“ Startnummer 13
13. Wagen „Geht’s jetzt wieder aufwärts?“
Da kam Anfang des Jahres ein finanzieller Hammer auf die Bundesbürger zu, denn die Bundesregierung hat eine Mehrwertsteuererhöhung von 16 % auf 19% beschlossen. Die Regierung verspricht hierdurch mehr an Umsatz, mehr Arbeitsplätze, mehr Aufschwung und mehr Investitionen. Die Kirmesgruppen hoffen, dass sich dieses auch positiv auf die Gruppen niederschlägt, z.B. bessere Spendenfreudigkeit und Mitgliederzuwachs. Die Asbiecker zeigen im vorderen Bereich des Wagens einen „Hau den Lukas“, dessen Ziel der Aufschwung usw. sein soll. Auf dem hinteren Teil des Wagens ist ein überdimensionaler Hammer dargestellt, den ein Steuerzahler mit großer Mühe auf den „Hau den Lukas“ schlagen möchte. Im Hammer befinden sich Mitglieder der Gruppe, die Bonbons ins Publikum werfen.
„Musik & Show, „Blues Brothers let’s go“ Startnummern 15 - 18
15. Standarte
Bei der KG Vie am Kopp wird es in diesem Kirmeszug sehr musikalisch zugehen. Mit den legendären „Blues Brothers“, die sich durch den gleichnamigen Kinofilm, der 1980 anlief, ein Denkmal in der Musikwelt gesetzt haben, glauben die Kirmesfreunde den Stimmungsnerv bei den Zuschauern zu treffen. Wer kennt Sie nicht, die „Kultfiguren“ im schwarzen Anzug mit schwarzem Hut und dunkler Sonnenbrille. Ihr einziger Film und Ihre Musik haben auch heute noch einen absoluten Kultstatus. Nach Meinung der Kirmesgruppe ist dieser Kult eine Darstellung wert; Sie bauen auf eine gute Stimmung.
16. Trecker „Der Hut“
Auf dem Dach des Treckers liegt ein übergroßer schwarzer Hut. Nach oben aus dem Hut zeigt sich eine Person als „Musiker“. Die Forderfront des Treckers schmückt eine große dunkle Sonnenbrille.
17. Wagen „Das Bluesmobil“
Auf dem ersten Wagen zeigt sich das riesige „Bluesmobil“, (ein gebautes amerikanisches Polizeiauto als Cabriolet), was über den ganzen Wagen geht. Dieses „Bluesmobil“ ist die Bühne für die „Musiker“. Auf der Motorhaube wird ein Klavier stehen, natürlich in Begleitung eines „Musikers“. Auf den Vordersitzen agieren die „Blues Brothers“ und heizen die Stimmung an. Auf der Rücksitzbank spielt“ der Rest der Band ihre Instrumente und sorgen ebenfalls für ein gute Stimmung. Mitten aus dem „Bluesmobil“ ragt eine Litfasssäule, auf dessen Dach sich die „Blues Brothers“ ein Denkmal gesetzt haben. Es zeigt die „Blues Brothers“ als drehende Figuren. Für die Show bleibt der Kofferraum von dem „Bluesmobil“ in der Mitte als Durchgang auf, um von dem ersten Wagen, über eine Brücke auf den zweiten Wagen zu gelangen.
18. Wagen „Die Gospel-Kirche“
Auf dem zweiten Wagen ist eine Gospel-Kirche dargestellt. Der vordere Teil zeigt das Eingangstor, die Seiten bleiben offen, sodass die Zuschauer das Geschehen im Innenteil, wo sich mehrere Stufen befinden, verfolgen können. Auf den Stufen steht ein „Gospel-Chor“, der die Darbietung musikalisch und optisch unterstützen wird. Im hinteren Teil befindet sich das Kirchenschiff, in dem eine Gospel-Kapelle den Chor begleitet. Das Dach wird nur angedeutet, sodass alle Aktionen auch von oben zu beobachten sind. Auch auf der Straße wird sich einiges bewegen. So wird das „Bluesmobil“ seitlich von „Polizisten“ begleitet und verrückte Blues Fans tanzen ausgelassen in schrillen Kostümen auf der Straße.
„Dshingis Khan beim Dörnenclan“ Startnummern 20 - 26
20. Standarte
21. Kindergruppe „DSDS - Dörnen sucht den Superstar“
Was auf RTL in den letzten Jahren für „Superstars“ gefunden wurden, ist ja bekannt. Die Kindergruppe aus dem Dörnen sucht sich im Kirmeszug ihren eigenen Superstar!
22. Einzelgänger „Flugzeugträger“
Es gibt große Schiffe, die Flugzeuge mit sich führen, also Flugzeugträger! Es gibt allerdings auch Einzelgänger, die Flugzeuge mit sich führen, also auch „Flugzeugträger!“
23. Trecker „Das Katapult“
Auf dem Trecker der Kirmesgruppe wird ein großes Katapult gebaut. Mit einem solchen Gerät wurden zu Zeiten von Dshingis Khan Städte und Dörfer angegriffen.
24. Wagen „Das Heerlager“
Der erste Wagen stellt das Heerlager von Dshingis Khan dar.
25. Wagen „Dshingis Khan“
Ein Haus aus der Mongolei, sowie eine übergroße Figur des Dshingis Khan werden auf dem zweiten Wagen dargestellt. Das Fußvolk (ca. 80 Personen), das sich um den Wagen herum bewegt, ergänzt die Darstellung.
26. Fußgruppe „Dörnen Ole“
Die Dörnenmmannen stellen Stierkämpfe nach Dörnenart dar.
„Hereinspaziert – Manege frei“ Startnummern 29 - 33
29. Standarte
30. Einzelgänger „Horst Schlämmer“
Horst Schlämmer in Aktion, nicht in Grevenbroich, sondern in Gevelsberg.
31. Wagen „Das Zirkuszelt“
Die Lusebrinker entführen die Zuschauer in die Welt des Zirkus. Hereinspaziert – Manege frei für die sensationelle Welt des Zirkusspiels! Auf dem ersten Wagen steht ein Zirkuszelt, durch ein Tor, das von Elefantenzähnen eingerahmt ist, betreten verschiedene Künstler und Artisten, sowie zahme und wilde Tiere die Manege. In der Zirkuskuppel sitzt eine Trapezkünstlerin; sie zeigt ihr Können ohne Netz und doppelten Boden.
32. Wagen „Die Manege“
Auf dem zweiten Wagen sehen die Zuschauer einen Artisten auf einem Fahrrad mutig in schwindelnder Höhe auf dem Hochseil fahrend. Einen Messerwerfer, einen Zauberer, der eine Jungfrau durchsägt, sowie einen vor Kraft strotzenden Muskelprotz, der Gewichte stemmt.
33. Fußgruppe „Johannes Heesters „Jupie’s“ Comeback“
Begleitet von einem Klavierspieler begeistert Jopie trotz seines hohen Alters mit Liedern wie „Man müsste Klavierspielen können“ oder „Ich küsse Ihre Hand Madam“ immer wieder seine Zuschauer. Um eventuell auftretende Schwächeanfälle zu vermeiden, ist Simone immer in seiner Nähe.
„Der Bürgermeister über’m Tunnel thront, die Mühle jetzt im Dschungel wohnt“ Startnummern 35 - 42
35. Standarte
36. Kindergruppe „Asterix und Obelix“
Die Kinder- und Jugendgruppe der Kirmesgruppe Mühlenhämmer e.V. möchte in Ihrer diesjährigen Darstellung an die beiden Comichelden Asterix und Obelix erinnern, die vor 45 Jahren von den beiden Franzosen Albert Uderzo und René Goscinny erschaffen wurden. Getreu dem Vorbild werden auch bei den Mühle-Galliern die Römer nicht auf der sonnigsten Seite des Lebens stehen. Zu hoffen bleibt allerdings, dass der Barde Troubadix seine goldenen Stimmbänder nicht allzu gut geölt hat, damit man weitestgehend von seinen lyrischen Ausbrüchen verschont bleibt.
37. Fußgruppe „Der Mühlenclan im Nachwuchswahn“
Aber eins aber eins, das bleibt besteh’n, die Gevelsberger Kirmes wird nie unter geh’n. Die Freude am neuen Nachwuchs hat andere Mitglieder der Mühle dazu gebracht, in der baufreien Zeit diesen Gedanken erfolgreich anzugreifen. Davon angestachelt wollen weitere Mühlen-Mitglieder in dieser Tradition fortfahren. Das erste Pärchen stellt mit dem kleinen Maximilian die erfolgreichen Vorreiter dar. Da beim zweiten Pärchen der Ehemann mit Kirmes ausgelastet ist, muss sich seine Frau leider mit Hilfe eines Pflegers auf den Weg über den Berg zum Kreisstadtkrankenhaus begeben. Weiß das dritte Pärchen, wie man es macht, oder braucht es Hilfe vom Klapperstorch?
38. Einzelgänger „Der letzte Tunnelbauzwerg“
Der Einzelgänger Thomas Rummler präsentiert auf humorvolle Weise den letzten „Tunnelbauzwerg“, der vor der Eröffnung meldet „habe fertig!“
39. Frauengruppe „Ich hab mich so an Dich gewöhnt“
Im Anfang gewöhnungsbedürftig, jetzt, nach Monaten, eine liebgewordene Tatsache. Früher ging man zum Einkaufen in die Stadt, heute zum „Baustellenevent“. Mit entsprechendem Training ist es problemlos möglich, durch die Absperrungen zur Veranstaltung zu gelangen. Snacks und Getränke bei einem kleinen Plausch in der Baustelle. Diese Situation stellen die Teilnehmerinnen der Frauengruppe dar.
40. Wagen „Der Bürgermeister mit seinem Tunnel“
Nach Millionenausgaben der Stadt für Kreisverkehre, Fußgängerzone, Umbauten der Mittelstraße, den Tunnelbau, Ennepebogen usw. werden sich die Grundstückspreise in Gevelsberg in schwindelerregende Höhen bewegen. Diese Kosten sind für uns nicht finanzierbar, deshalb siedeln wir testweise in den Dschungel, dort ist es billiger! Die Darstellung wird durch unseren Bürgermeister eröffnet, der über dem Tunnel thront und seine neue bürgerfreundliche Stadt bewundert.
41. Trecker „Der Mühlibri“
Im Anschluss daran kommt der Mühlibri (eine besondere Vogelart), der die Dschungelwelt nach dem Einzug der neuen Mitbewohner nicht mehr versteht und vor Ihnen davonfliegt. Nach rechts und links schauend und flügelschwingend fragt er sich „Warum sind die bloß bei uns eingezogen?“
42. Wagen „Der Dschungel“
Die ersten selbstgebauten Baumbungalows sind schon entstanden und werden bewohnt. Für die unerfahrenen Baumkletterer wurde extra ein hochmoderner Aufzug eingebaut. Damit man schnell von Bungalow zu Bungalow kommt, verbindet eine praktische Hängebrücke die Bungalows. Leider sind die lieb gewonnen Gevelsberger Speiselokalitäten nicht im Dschungel vertreten. Gesundes Essen fördert und unterstützt jedoch gesundes Leben. Mit Hilfe von Alfred Biolek wird im Gemeinschaftskochtopf ein „schmackhaftes“ Mahl zubereitet. Ansonsten treiben sich im Dschungel neben den Mühlenbewohnern noch verschiedene Charaktere herum. Darunter auch noch versprengte Reste der Ureinwohner. Hoffentlich sind die Gevelsberger vom neuen Leben der Mühlenhämmer Kirmesfreunde nicht so begeistert, dass sie ihnen alle folgen. Aber vielleicht halten sie es im Dschungel ohne Kirmes auch nicht aus…
„Ist das nicht prima – wir spielen mit dem Klima“ Startnummern 44 – 48
44. Standarte
45. Kindergruppe „Brumse-Blagen sich unter Wasser wagen“
Erheblich verjüngt, aber dafür noch teilnehmerstärker als in den vergangenen Jahren zeigen die jungen Kiärmisfrönne der KG „Pinass Brumse“ in diesem Jahr eine Präsentation frei nach „Arielle, die Meerjungfrau“. Ein wassergefülltes Bassin, in dem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen untergebracht werden könnten – das ist biologisch nicht machbar. Denn auch der mit Ennepe-Wasser getaufte Brumse-Nachwuchs hat nun einmal keine Kiemen, sondern Lungen. Das sich alles, was in farbenfrohen Kostümen dann auf die Reise von der Drehbank zum Timpen geht, unter Wasser abspielt – das wird nicht schwer zu erraten sein, denn Prinzessin Arielle wird von zahlreichen Fischen, Seepferdchen und anderen Meeresbewohnern auf dem Kirmeszug begleitet. Auf aufwendige technische Raffinessen wurde verzichtet: Die Freude am Selbermachen, das gesellige Erlebnis, Musik und Tanz werden Schwerpunkte der Darstellung sein, denn: Nur diejenigen, die heute noch Kinder sind, werden den Gedanken des Gevelsberger Kirmeszuges, aus freien Stücken den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein schönes Erlebnis zu bieten, in die Zukunft hineintragen können.
46. Einzelgänger „Rente mit 67, nicht mit mir: Ich mache weiter.“
Andreas Kalin ist auch 2007 wieder als Einzelgänger für die KG Pinass Brumse im Rennen. Dieses Mal macht er „auf alt“: Denn mit 67 Jahren ist für ihn lange noch nicht Schluss mit dem Arbeitsleben – es fängt gerade erst an. Ob es an den langen Ausbildungszeiten oder doch eher an der manchmal schleppenden Vermittlung liegt? Jedenfalls wird man sich an Senioren im Arbeitsprozess gewöhnen müssen, vorausgesetzt es ist Arbeit da. Damit der Euro rollt, hat Andreas Kalin, natürlich in Arbeitsmontur, seinen Rollator mit allem bestückt, was erforderlich ist, um als „Mann für alle Fälle“ jeden, aber auch jeden Job annehmen zu können. Denn bei steigender Lebenserwartung der Deutschen (vorausgesetzt, die Krankenversicherungsbeiträge können noch bezahlt werden…), muss er natürlich nicht nur an heute denken, sondern richtig schuften, um was „für später“ zurücklegen zu können. Mag ja sein, dass mit 80 Jahren dann doch noch der wohlverdiente Ruhestand winkt.
47. Trecker „Die Dreckschleuder“
Brandaktuell ist das diesjährige Wagenbauthema der KG „Pinass Brumse“: Die älteste Gevelsberger Kirmesgruppe befasst sich mit dem Problem des fortschreitenden Klimawandels. Dabei ist durchaus alles ernst gemeint, was auf dem Wagen zu sehen ist. In hiesigen Breitengraden mag der eine oder andere „Super-Sommer“ noch als angenehm empfunden werden – doch ein Monat April ohne Niederschlag wie in diesem Jahr, ein Winter ohne Schnee, ein Sturm Namens „Kyrill“ – dies alles zeigt, das es tatsächlich weltweit eher fünf Minuten nach zwölf ist als davor. „Ibiza am Lusebrink“ – nun, Gevelsberg wird sicher nicht die erste Stadt sein, die in den steigenden Meeresfluten versinkt, wenn das Eis an den Polen dünner wird. Als „Dreckschleuder“ wird das Zugfahrzeug einige Verursacher für die schleichende Erderwärmung symbolisieren.
48. Wagen „Ist das nicht prima – wir spielen mit dem Klima“
Auf dem Wagen entstehen dann schmelzende Eisberge, bevölkert von den Bewohnern der kältesten Gegenden der Erde: „Knut geht’s gut“ gilt nur für den Eisbären-Star im Berliner Zoo, seine Artgenossen im realen Eisbärenleben schmilzt die Heimat unter dem Hintern weg. Und auch Eskimos im Pelz werden Rarität werden. Aus den steigenden Meeresfluten schauen bekannte Ansichten Gevelsbergs hervor – dann nicht mehr mit der Leiter, sondern mit dem Boot zu erreichen. Über allem von der Menschheit angerichteten Klimachaos symbolisiert ein riesiger Wasserhahn das Problem der steigenden Meeresspiegel: Aus im tropft unser schöner blauer Planet heraus.
„Sei schlauer, geh zum Bio-Bauer“ Startnummern 59 – 63
59. Standarte
60. Jugendgruppe „Dina 4“
Ein Footballspiel, bei dem die Spieler von Cheerleadern angefeuert werden. Es spielt keine Musik. Die Jugendlichen arbeiten mit Stimme und Körpersprache. Die Kostüme wurden von den Kid’s selbst gefertigt.
61. Einzelgänger „Dank REHA! Wunderbar Von 0 auf 100, ich bin da“
Ein Handwagen mit der Nachbildung der Fliedner-Klinik, sowie mit Trimmrad, Gummiball und Hantelständer bestückt. Der Einzelgänger trägt Turnschuhe, Badehose, Bademantel, Badehaube, Walkienstöcke und Thrombosestrümpfe. Da kann der Erfolg einer REHA ja nicht ausbleiben.
62. Wagen „Die Stallungen“
Auf dem 1. Wagen befindet sich ein Stall mit Kuh, Hahn und Henne. Da es sich um einen Bio-Hof handelt, sind die Tiere bemüht, ihre Produkte wie Milch und Eier in bester Qualität zu präsentieren. Die Eier werden geputzt, poliert und mit dem Stethoskop abgehört. Auch die Kuh (Paula, der Name wurde dem Darsteller Dieter Hevendehl von seinen Mitstreitern gegeben) pflegt sich und ihre Milch. Euter immer schön massieren, Milchproben im Shaker und die Bäuerin gibt ihr Streicheleinheiten. Auf dem Wagen befinden sich auch Felder, die voller Bio-Gemüse sind. Bauer und Bäuerin ernten und geben die geernteten Sachen zum 2. Wagen weiter.
63. Wagen „Gemüseweiterverarbeitung“
Das Gemüse wird übernommen und kommt in eine Waschanlage. (Baugleich mit einer Autowaschanlage). Für nicht so appetitliche Ware gibt es eine Färberei, wo das Gemüse nachgefärbt wird. Dann wird die Ware in Stiegen, Dosen und Einmachgläsern verpackt und zum Verkauf gebracht. Ganz besondere Früchtchen laufen auf der Strasse und preisen sich an. (in Kostümen wie Brokkoli, Birne, Erdbeere, Zwiebel etc.)
„It’s Partytime“ Startnummern 66 – 69
66. Standarte
67. Wagen „Tunneleinweihung – It’s Partytime“
Gezogen wird der Hauptwagen vom einem Trecker. Auf dem Hauptwagen wird in groben Zügen der Tunnel mit seinen Tunnelportalen dargestellt. Aus dem Tunnelportal an der Milsper Straße fährt der erste Wagen aus dem Tunnel heraus. Das erste Stück des Tunnels ist in offener Bauweise hergestellt worden. Direkt dahinter befindet sich in geschlossener Bauweise eine für die Einweihung extra hergestellte Bar. Leider hat die Stadt verlauten lassen, dass die Bar nach der Einweihung wieder entfernt wird, um den flüssigen Verkehr nicht zu gefährden. Oberhalb der Bar befindet sich ein Haus. Nun folgt das letzte Stück des Tunnels mit dem Tunnelportal „Am Timpen“. Dieses Teilstück ist bekanntlich in offener Bauweise hergestellt worden. Auf diesem Teilstück des Tunnels dürfen die Gevelsberger Bürger ausgelassen feiern.
68. Frauengruppe „Die rockigen Putzi’s“
Die „Putzfrauen“ der Gruppe Aechter de Biecke haben es faustdick hinter den Ohren. Mit rockiger Musik und Tanz gehen Sie dem Dreck und Staub auf der Zugstrecke an den Kragen.
69. Einzelgänger „Mehrwertsteuererhöhung“ „Ich back jetzt kleine Brötchen!“
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zwingt uns in vielen Lebenslagen nur noch kleine Brötchen zu backen. Man darf gespannt sein, wie der Einzelgänger dieses umsetzt.
„Die Haufer Jungen zu Gast bei russischen Freunden“ Startnummern 71 – 75
71. Standarte
72. Einzelgänger „Ziegenprodukte direkt vom Erzeuger“
Der als Ziegenbock verkleidete Einzelgänger fährt seinen Verkaufsstand durch Gevelsberg und verteilt die Eigenprodukte wie Ziegenmilch, Ziegenkäse und sogar Ziegenbier.
73. Wagen „Das russische Dorf“
Der erste Wagen zeigt den Zuschauern ein typisch russisches Dorf, mit offenem Grill und gastfreundlichen Russen. Die Haufer Jungen, wie Sie auf ihrer Standarte dargestellt sind, kommen zu Besuch. 4 große (ca. 2,30 m) drehbare Matruschkas sind ebenfalls auf dem Wagen zu sehen. 2 weitere Matruschkas laufen auf der Straße neben dem Wagen.
74. Wagen „Die Dorfkirche“
Auf einem weiteren Wagen wird die Dorfkirche, im russischen Stil gebaut, zu sehen sein.
75. Fußgruppe „Angie’s Traum“
Bei dieser Fußgruppe wird gezeigt, wie Angie (Angela Merkel) immer wieder versucht, einen älteren Herrn, der in einem fahrbaren Schaukelstuhl sitzt, zur Arbeit anzutreiben. Er soll die Straße fegen, Schuhe putzen und andere unangenehme Arbeiten ausführen.
„Abenteuerpark Ennepebogen“ Startnummern 76 – 83
76. Standarte
77. Einzelgänger „Meine Bio-Gas-Anlage“
Wie es immer wieder zu hören und zu lesen ist, droht uns ein „Klima-Schock“. Ein Hippendorfer hat die Zeichen der Zeit erkannt und produziert in seinem Kleinunternehmen sein „Hippo-Promi-Gas“. Wie das funktioniert und dass das Ganze auch mit Problemen behaftet ist, wird hier anschaulich dargestellt.
78. Kindergruppe „Ist es nicht wunderbar, Besucher aus dem All sind da!“
Auch Kinder stellen sich vor, wie es in vielleicht 100 Jahren zum Kirmeszug aussehen kann. Die Zukunft hat begonnen, und somit erscheinen irreale Wesen und Objekte, Sternenkinder, Feen, Geisterjäger und viele unbekannte Flugobjekte zur diesjährigen Kirmes, um so unbeschwert mitzufeiern. Es machen ca. 25 Kinder mit, die in Glamour und Glanz den Kirmeszug bestreiten.
79. Frauengruppe „Los Hippolos“
Frauen in gleichen selbstgenähten, bunten Lappenkostümen stellen die Musikgruppe „Los Hippolos“ dar, wobei das Augenmerk auf Darstellung liegt, da sie von Noten gar nicht viel halten und es nicht so genau damit nehmen. Da aber Musizieren Spaß macht, besonders im Kirmeszug, werden die „Los Hippolos“ versuchen, mit Ihrer Darstellung dem Publikum viel Freude zu bereiten.
80. Trecker „Die Windharfe“
Die Planungen zur attraktiven Neugestaltung des Ennepebogens sind in vollem Gange. Die KG Hippendorf hat dazu auch einen Vorschlag: Einen Abenteurer-Park (Spielplatz für Jugendliche und Erwachsene mit Abenteuerdrang). Die Darstellung beginnt mit dem Zugfahrzeug, welches, neben der angedeuteten Windharfe“ das Motto der Darstellung trägt.
81. Wagen „Abenteuerpark Ennepebogen“
Es folgt der neu gestaltete Ennepebogen. Vom Sparkassengebäude laufen mehrere wackelige Seilbrücken zum alten AVU-Gebäude, welches auch als Kletterwand genutzt wird. Ein Abseilen an gespannten Drahtseilen zum Sparkassengebäude ist ebenfalls möglich. Über eine weitere „Wackelbrücke“ vom AVU-Gelände aus gelangt man ans Ennepe-Ufer. Auf der Ennepe wird „Rafting“ (Wildwasserfahrt im Schlauchboot) angeboten.
82. Wagen „Das Ennepefloß“
Doch Gevelsberg feiert auch gerne. Deshalb werden auf der Ennepe auch Vergnügungsfahrten mit Musik und Gaudi auf einem großen Floß durchgeführt. Dieses wird auf einem Nachläufer dargestellt.
83. Fußgruppe „Koch-Duell“
Egal zu welcher Zeit man sein Fernsehgerät einschaltet, es findet sich immer ein Sender bei dem gerade gekocht wird. Gekocht mit Prominenten, für Prominente, von bekannten Profiköchen, kochenden Fernsehgrößen, Hobbyköchen, mit und ohne Assistent, Hausmacher-Kost oder auch die feine Küche, miteinander, gegeneinander – für jeden ist etwas dabei. Da darf die KG Hippendorf einfach nicht zurückstehen. Die Fußgruppe zeigt daher ein „Koch-Duell“ nach Hippendorf-Art. Da wird mit der Tücke des Objekts gekämpft, dass sich die Herdplatten biegen. Dass dabei aber auch etwas herauskommt, kann der mutige Zuschauer am Straßenrand am eigenen Gaumen erfahren.
„Spok an der See“ Startnummern 86 - 96
86. Standarte
87. Frauengruppe „Schönheitswahn“
Jede Frau, die was auf sich hält, hat sich bereits unters Messer gelegt und sich einer Schönheitsoperation unterzogen. Fettabsaugen, Lifting, Lippen aufspritzen, Augen- und Nasen OP’s gehören heute schon zur Normalität. Aber nicht immer kommt dabei das erhoffte Ergebnis raus. Die Börkeyer Damen – jede für sich ein Prachtexemplar – zeigen, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann.
88. Kindergruppe „Spongebob“
Alle Kinder lieben Spongebob. Eine schöne, farbenfrohe und lebhafte Darstellung über das Leben von Spongebob „Schwammkopf“.
89. Einzelgänger „Der Ennepetaucher“
Viele Tauchsportler machen sich auf dem Weg zur See, um Ihrem Hobby nachzugehen. Nicht aber Kalle. Er hat erkannt, dass es sich auch in der Ennepe gut tauchen lässt. So erkundet er in seiner Darstellung die Untiefen unseres Heimatflüsschens. Er stellt sogar Überlegungen an, nach Fertigstellung des Ennepebogens eine Tauchschule zu eröffnen. Aber vielleicht sollte er vorher selbst noch ein paar Taucherfahrungen sammeln..
90. Fußgruppe „Fischmarkt“
Hamburg, Sonntagmorgen 6.00 Uhr. Die Touristen zieht es zum Fischmarkt. Da nicht jeder so zeitig auf den Beinen ist und somit eine Attraktion verpasst, hat die Börkeyer Fußgruppe den Fischmarkt samt Marktschreier nach Gevelsberg geholt. Bananen Joe, Aale Hans und Blumen Jan versuchen ihre Waren lautstark unter das Volk zu bringen. Wer da wohl den besten Umsatz macht.
91. Wagen „Der Fischkutter“
Auf dem 1. Wagen der Börkeyer ist ein toller Fischkutter zu sehen. Klaus u. Klaus, unterstützt von einem farbenfrohen Shantychor, unterhalten die Zuschauer am Straßenrand mit Musik. An der Nordseeküste… und jeder kann mitsingen. Aber auch sonst ist was los auf dem Kutter. Fischer versuchen ihren Fang an Bord zu ziehen. Aber nicht nur Fische gehen heute ins Netz. Der Fang gleicht schon fast einem Gemischtwarenladen. Was die Leute alles im Meer entsorgen…
92. Wagen „Leuchtturm am Strand“
Hoch ragt ein prächtiger Leuchtturm in den Himmel und weist den Schiffen den Weg. Möwen, Meeresrauschen und eine steife Brise lassen echtes Nordseefeeling aufkommen. Hinter dem Leuchtturm ein breiter Strand. Hier kann man sehen, wie ein richtiger „Deutscher“ Urlaub macht. Er baut eine Sandburg, die er nun für die nächsten 2 Wochen mit allen Mitteln gegen die anderen Urlauber verteidigt… Ein Bademeister überwacht das Strand- und Badeleben. Er passt auf, dass niemand zu Schaden kommt.
93. Breaker „Baywatsch“
Rettungschwimmerinnen wie bei Baywatch achten darauf, dass niemand beim Baden zu Schaden kommt. Falls doch, leiten sie sofort lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Bei diesen Badeschönheiten wird sicherlich auch so mancher männliche Kirmesbesucher schwach und hofft auf eine Mund zu Mund Beatmung.
94. Trecker „Die Strandschönheit“
Vorab auf dem Trecker eine Figur a’la Pamela Anderson, leider nicht mehr so ganz taufrisch, wie in jungen Jahren.
95. Wagen „Auf hoher See – Wasserski“
Dahinter kommt dann der 3. Wagen. Hier wird Wasserski gefahren. Da aber leider ein Motorboot fehlt, hat der clevere Fahrer einen Hai geködert, der nun den Börkeyer Wasserski-Fahrer durch die Brandung zieht.
96. Wagen „Auf hoher See – Surfen“
Auch Surfer haben auf der Nordsee ein gutes Revier gefunden. Sie gleiten auf ihren Brettern mit bunten Segeln über die Wellen. NUR FÜR GEÜBTE SURFER, NACHAHMUNG NICHT EMPFOHLEN!!!
„Das feuerrote Spaßmobil“ Startnummern 98 - 99
98.Standarte
99. Wagen „Das feuerrote Spaßmobil“
Die Berger Kirmesfreunde gehen auf große Tour und das natürlich mit einem großen roten Autobus. Das der Bus nicht ganz normal ist, steht ja wohl fest. Er qualmt, die Räder eiern, aber trotzdem haben die Berger viel Spaß mit ihrem Bus, der einiges zu bieten hat. Es gibt eine Wellnessoase mit Pool, einen Fitnessraum und was nicht fehlen darf, ein Kasino, indem man nach Herzenslust sein Geld verzocken kann. Ein einsamer Gitarrenspieler, dem dieses wohl passiert ist, sitzt in einer Ecke und quält die Seiten seiner Gitarre, um eine kleine Gabe zu bekommen. Eine Kita „Zum blauen Elefanten“ für die Kleinen fehlt genau so wenig, wie eine große Diskothek, in der man so richtig abrocken kann.
Dat es et füör düett Joahr!