Zugbeschreibung 2003 Erl�uterungen zu den Darstellungen des Kirmeszuges

I. Kirmesgruppe „Berge“ „Keine Angst vorm Supergau-Energien f�r lau“

Startnummern 13 -15 1. Trecker „Der Strom-Schaltkasten“ Die Darstellung wird von einem Trecker gezogen, der als Strom-Schaltkasten verkleidet ist.

Auf den 2 folgenden Wagen der KG Berge wird gezeigt, wie herk�mmliche und alternative Energien erzeugt werden.

2. Wagen „Das Atomkraftwerk“ Auf dem 1. Wagen wird ein Atomkraftwerk im Betrieb gezeigt, welches m�chtig qualmt. In dem Kraftwerk gehen mehrere Mitarbeiter unter strengsten Sicherheitsvorschriften ihrer Arbeit nach.

3. Wagen „Der Bioreaktor“ Dieser Wagen zeigt das Landleben, wo Energien auf nat�rliche Weise in einem Bioreaktor gewonnen werden, z. B. �ber einen Kuhstall, das stille �rtchen, den Misthaufen, das Rapsfeld usw.

II. Kirmesgruppe „Haufer Jungen“ „Wo alles begann“

Startnummern 17 -21 1. Standarte 2. Kindergruppe „Ostfriesenfeuerwehr“ Wie in Ostfriesland �blich, ist alles anders, so auch bei der Feuerwehr! Die Kinder der Haufer Jungen fahren nicht mit einem Auto, sondern mit einem Tandem und einem Roller zur Brandstelle. Aus einem Brunnen ohne Wasser, versuchen sie mit Eimern, nat�rlich ohne Boden, das lodernde Feuer zu l�schen. Mal seh' n, ob das gelingt! 3. Frauengruppe „Die Haufer Frauen im Wilden Westen“ Die Frauen aus der Haufe versuchen den Wilden Westen f�r sich zu erobern. Das stellt sich als nicht so einfach heraus. Sie reiten auf ihren, extra f�r den Kirmeszug eingerittenen Pferden und m�ssen sich gegen die Angriffe der heimischen Cowboys bzw. Cowgirls m�chtig wehren, um im Wilden Westen bestehen zu k�nnen.

4. Fu�gruppe „Mein Rolf wird fit – 2004 macht er wieder mit“ Bedingt durch einen Arbeitsunfall von Rolf (Balbinot) konnte dieser in diesem Jahr nicht am Kirmesabend auf die B�hne. Das soll 2004 anders werden. Deshalb wird der kleine „Rolf“, mit Gipsbein im Krankenbett liegend, von Krankenschwester Inge (Ingo Timpelmann) gesund gepflegt. Alle anfallenden T�tigkeiten werden sehr sorgf�ltig von Schwester Inge erledigt. Die Bettpfanne muss geleert werden, das Bett wird gemacht und nat�rlich wird auch der angeschlossene Tropf immer wieder mit hochkonzentrierten Vitaminen gef�llt. 5. Wagen „Wo alles begann“ Die Haufer Jungen beginnen in diesem Jahr eine Trilogie. Der erste Teil zeigt uns, wo alles begann! Die Darstellung wird die Bahnhofsgastst�tte „Bei Tante Ella“ zeigen, in der die Haufer die ersten Jahre verbrachten. Hier wurde so manchem Gast ein Streich gespielt. Die D�nekes wollen die Mitglieder der Kirmesgruppe in diesem Jahr auf ihrer Wagendarstellung zeigen.

III. Kirmesgruppe „B�rkey“ „Himmlische Geschichten“

Startnummern 23 -32 1. Standarte 2. Kindergruppe „Das Sandm�nnchen“ Himmlisch er�ffnet die Kindergruppe die diesj�hrige B�rkeyer Darstellung. Als Sandm�nnchen verkleidet werden sie aber hoffentlich nicht gen�gend Kraft haben, die Zuschauer „einzuschl�fern“. Das w�re doch schade, denn sonst w�rden sie ja den restlichen Zug verpassen…

3. Trecker „Himmlische Geschichten“ Hier wird das diesj�hrige Mottoschild „Himmlische Geschichten“ zu sehen sein. 4. Wagen „Im siebten Himmel“ Im Himmel wohnt die Liebe. Der Aufbau besteht aus einem gro�en Herzen. Hier kreist Amor mit Pfeil und Bogen und zielt auf Liebespaare am Stra�enrand. So getroffen, h�ren diese dann die Engel musizieren. Die Engel schweben �ber Wolken, die das Herz umh�llen. Es wird aber auch auf der Stra�e Engel mit goldenen Geigen geben. Zu dem Lied „Ein Festival der Liebe“ werden sie die Zuschauer zum Klatschen und Mitsingen bewegen.

Fu�g�nger hinter 1. Wagen Auch der Nikolaus kommt zu Weihnachten aus dem Himmel. Aus zuverl�ssiger Quelle wissen wir, die B�rkeyer, dass er in diesem Jahr bereits zur Kirmes kommt. Sein mit gro�en bunten Paketen gef�llter Schlitten landet direkt in der B�rkeyer Darstellung.

5. Trecker „Frau Holle“ Dieser Trecker wird Winterstimmung verbreiten. „Frau Holle“ l�sst gr��en. 6. Wagen „Das Wetter“ Auf dem zweiten Wagen wird „Kachelmann' s volle Palette“ gezeigt. �ber dem ersten Wagendrittel schwebt eine dunkele Gewitterwolke, Blitze zucken und trocken bleibt auch niemand. Der mittlere Wagenbereich wird von einem Regenbogen �berspannt, an dessen Ende nat�rlich ein Topf voll Gold steht. Auf dem letzten Wagenteil scheint die Sonne. Ihr ist es gelungen, durch kr�ftiges Pusten, die Gewitterwolken zu vertreiben. Fu�g�nger hinter 2. Wagen Wer kennt ihn nicht, den Gep�cktr�ger vom M�nchner Hauptbahnhof, der seiner Meinung nach viel zu fr�h gestorben ist und nun, auf einer Wolke sitzend, bei Manna frohlocken muss. Lieber w�re er noch einmal im Hofbr�uhaus und w�rde eine Ma� trinken. Vielleicht ist es ihm ein Trost, dass er nach Gevelsberg zur Kirmes darf. 7. Wagen „Sternenhimmel“ Ein ganz in schwarz gehaltener Wagen, gef�llt mit Sternen, Sternschnuppen und Engeln. Im Mittelpunkt ist ein goldener Halbmond, in dem Frau Luna schaukelt. LED Licht versetzt die Kirmeszugbesucher in eine sternenklare Nacht. Untermalt wird diese Darstellung durch die Musik: „Sternenhimmel“. 8. Pick-ups „Himmlische Geschichten -h�llisch gut“ Himmel und H�lle liegen nah beieinander. Deshalb darf nat�rlich auch der Teufel nicht fehlen. In zwei umgebauten Pick-ups (Papstmobil) werden sich ein Engel/ Papst/ M�nch und ein Teufel die Ehre geben. Sie werden begleitet von ca. 10 Wesen, die sehr unentschlossen sind, f�r welche Seite sie sich entscheiden sollen. Weil die Entscheidung so schwer f�llt, sind sie halt halb Engel und halb Teufel. Dem Gevelsberger Kirmesvolk werden himmlische und h�llische Spezialit�ten angeboten. Musik dazu: „H�lle, H�lle“ und „Wir kommen alle in den Himmel“. 9. Fu�gruppe „B�rkeyer Magic Show“ Zauberhaftes wird in diesem Jahr von der Fu�gruppe der B�rkeyer geboten. Die Zuschauer werden verbl�fft sein, welche Tricks die Meistermagier so drauf haben. Wir sind froh und stolz, dass sie sich f�r ihre Premiere den Gevelsberger Kirmeszug ausgesucht haben, denn anschlie�end werden sie sich vor Angeboten aus Las Vegas nicht retten k�nnen. 10. Einzelg�nger „Kalle geht nach Haus“ Kalle ist Anwohner der Elberfelder Strasse. Nach dem Umbau ist die Strasse sehr steil, er hat gro�e Schwierigkeiten, die Steigung zu bew�ltigen. Als Anwohner muss man f�r eine entsprechende Ausr�stung sorgen, um ohne gr��ere Blessuren nach Hause zu kommen. Kalle hat seine ganz eigenen Vorstellungen davon, wie der „Gipfel“ zu erklimmen ist…

IV. Kirmesgruppe „M�hlenh�mmer“ „Viva la Mexico“ Startnummern 34 -42 1. Standarte Im Jubil�umsjahr pr�sentiert sich die Kirmesgruppe M�hlenh�mmer e. V. im „Mexikanischem Gewand“. Ganz untypisch f�r diese Kirmesgruppe wird dieses Thema auf 5 Wagen dargestellt. Er�ffnet wird die Wagendarstellung mit der Pr�sentation des Landesnamen durch 6 Gro�buchstaben (MEXICO).

2. Wagen „Speedy Gonzales“ Die schnellste Maus Mexico' s, Speedy Gonzales, erinnert an die ber�hmte Zeichentrickfigur.

Die typische Kopfbedeckung des Mexikaners, der Sombrero, ziert unser erstes Zugfahrzeug. 3. Wagen „Mexikanischer Bauernhof“ Vom Wagen aus werden die Zuschauer durch mexikanische Kl�nge begr��t. Ob sich der auf dem hinteren Wagenteil befindliche Bauer, der sich auf das Dorffest vorbereitet, von dieser Musik begeistern l�sst, wird sich im Laufe des Zuges herausstellen. Im Anschluss sehen wir, wie seine Familie vom Wochenmarkt zum Hof zur�ckkehrt. Hart gearbeitet wird aber nicht nur auf dem Bauernhof, sondern auch in zahlreichen Minen. 4. Wagen „Die Silbermine“ Eine dieser Minen wird auf dem folgenden Wagen dargestellt. Der Sprengmeister „Pepe Dynamito“ sorgt mit seiner „Sprengkraft“ daf�r, dass die Minenarbeiter mit ihrem Vortrieb nicht in Verzug kommen und gen�gend Silber abbauen. 5. Nachl�ufer „Die Tequila-Pflanze“ Auf dem Nachl�ufer testet jedoch einer seiner Mitarbeiter heimlich und w�hrend der Arbeitszeit die ber�hmte „Tequila-Pflanze“ und die Auswirkung davon auf die Moral seiner Kollegen. 6. Wagen „Das Dorf – Oh H�rroh�“ Die folgende Folklore-Tanztruppe stimmt die Zuschauer auf dem letzten Wagen ein. Direkt am Fu�e des alten „Azteken-Tempel“ (Zugmaschine), liegt das kleine vertr�umte Dorf „Oh H�rroh�“. Am charakteristischen Dorfeingang wacht „Pepe Schlafmutzo“ �ber die Sicherheit der Bewohner. Um die Bewohner zu warnen, l�utet er die im Dorftor befindliche Glocke. Da kein Leben ohne Wasser m�glich ist, wird dieses auf originelle Art und Weise aus dem Brunnen an die Oberfl�che gef�rdert. Ein gro�es Fest steht bevor. W�hrend ein Teil des Dorfes noch ihr Tagewerk verrichtet, sind andere bereits damit besch�ftigt, alles f�r die „Fiesta“ vorzubereiten. F�r diesen besonderen Anlass wurde extra ein Schwein geopfert. Die Bewohner des angrenzenden Hauses beobachten vom Balkon aus das Treiben auf dem Dorfplatz. Unbeeindruckt davon, gehen die Frauen im r�ckw�rtigen Haus ihrer t�glichen Hausarbeit nach. 7. Einzelg�nger „Kommisar Rex“ In diesem Jahr wurde der Einzelg�nger der Kirmesgruppe M�hlenh�mmer e. V. f�r all seine Schandtaten bestraft. Der Einzelg�nger ist, wie es im Volksmund hei�t, eingelocht worden. Damit wir aber beim Kirmeszug nicht auf ihn verzichten m�ssen, hat er 3 Stunden Urlaub bekommen, um am Zug mitzuwirken. Bewacht wird er vom gr��ten und gef�hrlichsten Polizeihund, den man sich nur vorstellen kann. 8. Kindergruppe „Stars in der Manege“ Einen Hauch von Zirkusluft m�chten die Kids beim diesj�hrigen Kirmeszug den Zuschauern am Stra�enrand pr�sentieren. Das Programm er�ffnet Carolin mit ihren Assistenten, die barfuss �ber echte Scherben l�uft. Es folgt Annkathrin als Clown, die von Katja und Laura, die ihre Reifen-Nummer pr�sentieren, abgel�st wird. Im Anschluss daran gibt ein Teil einer Tanzgruppe einen kleinen Einblick in ihr K�nnen. Eine Raubtierdressur darf nat�rlich nicht fehlen, doch irgendwie scheint unser Dompteur Nils seine beiden L�wen Jan und Alex nicht so richtig im Griff zu haben. Nach dieser Dressurnummer wird Jasmin mit Ihrer Assistentin mit 2 Tellern jonglieren. Verbl�ffend auch die Leistung des Fakirs Kevin, der sich – in Begleitung seiner bezaubernden Maharani – auf ein Nagelbrett legt. Am Schluss des Programmes zeigt Jana als Seilt�nzerin in K�nnen.

V. Kirmesgruppe „Pinass Brumse“ „D� Brumse au�er Rand und Band – Dixieland am I�mpestrand!“ Startnummern 45 -48 1. Standarte 2. Einzelg�nger „Der Staat nimmt mir den letzten Heller, doch stets gedeckt mein Teller!!“

Arbeitslosenversicherung, Biersteuer, Courtage, Durchsuchungsanordnung, Einkommenstuer, Feuerschutzsteuer, Grundsteuer, Hinterziehungszinsen – von A bis Z wie Zoll fanden Vater Staat und seine Verb�ndeten stets Mittel und Wege, dem deutschen Michel zu beweisen: Wir wollen nur Dein Bestes! Und das war und ist: Dein Bares!

Umsatzsteuer, Kirchensteuer, Lohnsteuer, Versicherungssteuer, Tabaksteuer, Mineral�lsteuer, Solidarit�tszuschlag, Branntweinsteuer, Sektsteuer, Hundesteuer, Grunderwerbssteuer, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung ….. – f�nf Tage Kirmes reichen nicht aus, die Liste zu vollenden.

Deswegen hat Andreas Kalin, erstmals als Einzelg�nger der „Pinass Brumse“ dabei, auch keine Zeit zum Jammern: Er muss zusehen, dass er satt wird. Die Stechuhr beweist: Zwei Schichten arbeitet der arme Kerl am Tag. Man denkt: Das reicht nicht nur f�r die Butter auf' s t�gliche Brot, da m�sste selbst der Zweitwagen noch einen Stern auf dem K�hler haben. Weit gefehlt: Riesige H�nde ziehen ihm den letzten Cent aus den Hosentaschen. Was nun? Na klar: Erst einmal etwas f�r das leibliche Wohl! Denn Essen und Trinken h�lt Leib und Seele zusammen. Das dumme ist nur: Woher nehmen ohne Geld? Wie gut, dass immer eine Biotonne in Reichweite ist – manches Schmankerl aus dieser wird sich der Brumse-Einzelg�nger w�hrend des Kirmeszuges munden lassen.

3. Kindergruppe „Brumse-Blagen durch den Weltraum jagen“ Gevelsberg ist den Kindern und Jugendlichen der „Pinass Brumse“ zu klein geworden: Wie sonst ist es zu erkl�ren, dass diese ausgerechnet Ende Juni, wenn die Kirmes f�r „Ged�hne“ im Dorf sorgt, gar nicht daheim sind? Nein, nein, nicht im sonnigen Spanien aalen sie sich, sie haben die Mutter Erde hinter sich gelassen! Entdeckungstour im Weltraum – was sind dagegen Karussells und bunte B�dchen? Rechtzeitig, wenn die Sirene am Kirmessonntag den Beginn des Zuges an der Drehbank verk�ndet, werden die „Brumse-Blagen“ den Mars durch das Cockpit ihres Raumgleiters erkennen k�nnen.

Zerfurcht die Oberfl�che des irdischen Nachbarn, doch bewohnt: Die kleinen gr�nen M�nnchen und Weibchen sind Realit�t – greifbar nah! Sie bewohnen den Mars! Wie wir es immer gewusst haben! Und �ber dem roten Planeten betrachten sie die um die Sonnen kreisenden Planeten und fragen sich: Gibt es Spuren von Leben auf der Erde? Ist es dort, so nah an der Sonne, nicht viel zu hei�? Gibt es dort am Ende sogar intelligentes Leben? So wie bei uns?

Bald wird die Kunde vom Leben auf der Erde die Marsianer erreicht haben: Denn der Brumse-Raumgleiter ist nicht mehr fern! Doch wie anders sehen die Erdlinge aus: Nicht gr�n, wie intelligente Wesen doch eigentlich sind – dick vermummt in silbern schimmernden Anz�gen mit merkw�rdigen Beh�ltern auf dem R�cken kommen sie daher! Doch: Das Raumschiff! M�sste es also nicht so sein, dass auch diese Wesen denken k�nnen? Am Ende Kontakt zu uns suchen? Wie mag ihre Botschaft sein? Feindlich? Freundlich? Nun ist sie da! Die Botschaft: In Gevelsberg ist Kirmes! Keine Frage: Gemeinsam geht' s den Berg hinauf – die „Brumse-Blagen“ als Botschafter des blauen Planeten – und die Kirmes als neues Ziel der Marsianer! Gr�ne M�nnchen am Timpen! Oh H�rroh�!

4. Wagen „Mississippi-Raddampfer“ Schiffe haben Tradition bei der 1. Gevelsberger Kirmesgesellschaft Pinass Brumse: Lang, lang ist' s her – da kam das Rettungsboot aus dem Freibad auf der Mittelstra�e zu Ehren. Aus der Besatzung entstand die Kirmesgesellschaft Pinass Brumse, aus dem Marsch die Mittelstra�e hinauf der Kirmeszug, wie wir ihn heute kennen und lieben.

Klar ist: Auch im Wappen f�hrt die Brumse einen stolzen Windjammer, und hei�t es ansonsten auf der Kirmes „Rupp di tupp“ oder „Hippendorf m�h“, rufen die Enkel der Matrosen von einst noch heute: „Schiff ahoi!“ F�r die Zuschauerinnen und Zuschauer von nah und fern gilt am 29. Juni 2003 nach langer, langer Zeit endlich wieder: „Ein Schiff wird kommen…“ – und es wird ein Schiff kommen, wie es die Gevelsbergerinnen und Gevelsberger auf ihrer Kirmes bisher noch nicht zu sehen bekommen haben.

Auf den Planken ihres Kirmeswagens lie�en die Kirmesaktiven der Pinass Brumse den originalgetreuen Nachbau eines Mississippi-Raddampfers entstehen. Vom heimischen Hafen am Hundeicken, wenige Meter vom Strand der Ennepe entfernt, schwimmt (oder rollt er etwa?) der mit viel Liebe zum Detail gebaute Kahn der Ha�linghauser Stra�e entgegen. An Bord befindet sich alles, was auf den „echten“ Schwesterschiffen, die auf dem legend�ren Strom zwischen Minnesota und Louisiana fahren, den Reiz des „Mississippi-Steamboats“ ausmacht: Als Antrieb dient ein m�chtiges Schaufelrad, die Maschine unter den rauchenden Schloten wird nat�rlich noch mit Kohle gefeuert. Steuerstand, Promenadendecks und Bar sind ebenso unverzichtbar wie das Aussichtsdeck oder liebevolle Details, wie die fein verzierte Reling.

Menschen aller Hautfarben nutzen seit Generationen das Steamboat als zuverl�ssiges Fortbewegungsmittel – Anlegestellen am 29. Juni: New Orleans: (auf deutsch: Nirgena), Memphis (�bersetzt: Merkur) und St. Lous (zu deutsch: Good Is). Sollte einmal keine Handbreit Wasser unter' m Kiel sein: Ein Traktor steht in der Schnellmark bereit, den Brumse-Dampfer trotzdem fahrplanm��ig an sein Ziel zu bringen – Wasser von oben ist w�hrend der Gevelsberger Kirmes ohnehin verzichtbar. Bleibt noch zu erw�hnen: Musikalisch wird die Wagendarstellung mit Gospel untermalt, wenn bei der Pokerpartie an Bord dann noch das eine oder andere As aus dem �rmel gezogen wird und am Wegesrand keine Krokodile auftauchen, kann es auch am Ende des Kirmeszuges noch hei�en „Schiff ahoi!“

VI. Kirmesgruppe „D� vam Lusebrink“ „30 Jahre Lusebrink – und die ganze K�che spinnt“ Startnummern 50 -54 1. Standarte 2. Einzelg�nger „Der Kurschatten“ Wenn der gebeutelte Ehemann eine Kur antreten darf, was bei der heutigen Kostenexplosion im Gesundheitswesen sehr selten vorkommt, ist ein „Kurschatten“ nicht fern. In welcher Gestalt sich der Kurschatten des Lusebrinker Einzelg�ngers auch darstellt, eine �berraschung wird es bestimmt geben!

3. Wagen „Die Kaffeem�hle“ Was darf in einem gut funktionierendem Haushalt nicht fehlen? Eine Kaffeem�hle mit der von einer Oma die Kaffeebohnen gemahlen werden. Die Personen, die auf und um den Wagen herum aktiv sind, stellen die Kaffeebohnen dar. 4. Wagen „Teatime“ Ein Teeservice (gro�e Teekanne mit 4 sich drehenden Tassen) wird den zweiten Wagen schm�cken. Der Teebeutel in der Kanne wird nat�rlich auch von einer Person dargestellt. Auch eine Torte wird nicht fehlen. Also „Teatime“. 5. Wagen „Frikadellenpfanne“ Wie wird Hackfleisch f�r Frikadellen hergestellt? Nat�rlich mittels eines Fleischwolf' s. Dieser wird von der KG D� vam Lusebrink auf dem dritten Wagen dargestellt. Auch eine gro�e Bratpfanne, in der die Frikadellen gebraten werden, fehlt nicht. Doch welch ein Graus, die Frikadellen wollen sich nicht braten lassen. Ob sie dennoch gar werden, wird man in der Cleverstr., am Ende des Kirmeszuges sicher feststellen k�nnen! Um die gesamte Darstellung abzurunden, werden ca. 40 Personen in bunten Kost�men, als Obst und Gem�se verkleidet, die drei Wagen begleiten.

VII. Kirmesgruppe „Hippendorf“ „Mit Billigflug zu fernem Ziel, Hippendorf fliegt nach „Brazil“ Startnummern 56 -62 1. Standarte 2. Einzelg�nger „Er leidet nicht an Knochenschwund, der Sumo-Ringer ist gesund!“

Diverse Sportkan�le bringen sie uns ins Haus – die K�mpfe der Kolosse, der Sumo-Ringer. Sehen Sie einen der gr��ten Sumo-Ringer Japans. Sein Herausforderer: Michael, der kleinste Sumo-Ringer Gevelsbergs. 3. Kindergruppe „Domino-Day, das ist der Hit – die Hippendorfer machen mit!“

Jedes Jahr ein neuer Weltrekord – im Dominostein-Umwerfen beim inzwischen ber�hmten „Domino-Day. Das es aber auch sehr viel weniger ernst dabei zugehen kann, zeigen die Kinder aus dem Hippendorf. 4. Fu�gruppe „Urlaub zuhause – gar nicht doof, Copacabana im Hinterhof!“

Krisenherde in aller Welt, hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Wirtschaftlage usw. Alles gute Gr�nde, auf einen Auslandsurlaub zu verzichten, oder verzichten zu m�ssen. Das es auch anders geht und man auch zuhause einen tollen Urlaub verleben kann, zeigt die Fu�gruppe. Im Hinterhof wird eine tolle brasilianische Fete gefeiert. Da bleibt kein Auge trocken. 5. Trecker „Der Corcovado“ Vom dargestellten Berg Corcovado aus hat man einen tollen Ausblick auf den Zuckerhut und die Bucht von Botafogo. 6. Wagen „Mit Billigflug zu fernem Ziel, Hippendorf fliegt nach „Brazil“ Auslandsfl�ge sind heute billig wie nie zuvor. Da kann es sich ein Verein auch mal erlauben, einen Ausflug nicht nur wie gewohnt, ins benachbarte Sauerland, sondern mal ins entfernte Ausland zu machen.

Wie w�re es denn mal mit Brasilien: Copacabana, Zuckerhut, Karneval in Rio, Caipirinha trinken und, und, und…. Wer spricht da noch vom Ballermann? 7. Frauengruppe „Hipp-Hipp-Hurra, 50 Jahr!“ 50 Jahre und kein bisschen leise. Anl�sslich des 50-j�hrigen Jubil�ums der Frauengruppe aus dem Hippendorf, welches im April gefeiert wurde, wollen die Frauen noch einmal einige der erfolgreichen Kirmesdarstellungen in Erinnerung bringen, wie z. B. die Frauenfeuerwehr, Berliner Luft, den Tanz der Kirmesbauer-und B�uerinnen und einiges mehr. Es darf also wieder mit sehr viel Leben in der Gruppe gerechnet werden und man kann in Anlehnung an den bekannten Udo J�rgens-Song wohl mit Fug und Recht sagen, „50 Jahre – doch kein bi�chen leise“.

VIII. Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“ „Aechter de Bi' ecksche M�rchen-und Sagenwelt“ Startnummern 66 -69 1. Standarte 2. Trecker „Die M�rchentante“ Auf dem Trecker, der die Darstellung zieht, sitzt eine �bergro�e M�rchentante und liest gro� und klein aus ihrem M�rchenbuch vor.

3. Wagen „M�rchenwelt“ Die Wagendarstellung beginnt mit dem M�rchen von H�nsel und Gretel. Gezeigt wird das Knusperh�uschen mit dem gro�en Ofen, in dem die b�se Hexe verbrannt wird.

Im Mittelteil wird der Suppen-Kasper und das M�rchen vom Froschk�nig gezeigt. Als weiteres M�rchen wird „Frau Holle“ zu sehen sein. Um den Wagen herum werden viele Figuren der M�rchen-und Sagenwelt in ihren bunten Kost�men mitwirken. 4. Einzelg�nger „Der Pfandfinder“ Dosenpfand hin, Dosenpfand her! Das gro�e Problem des „Zwangspfandes“ wird vom Einzelg�nger der KG Aechter de Biecke auf humorvolle Art und Weise dargestellt. Er wird sicherlich einen Weg finden, den Zuschauern zu zeigen, wie man mit den neuen Gesetz umzugehen hat. IX. Kirmesgruppe „Im D�rnen“ „Oh H�rroh� es dat denn woahr, D�rnen k�mmt met Kleopatra“ Startnummern 71 -76 1. Standarte 2. Zugfahrzeug „Alt �gypten“ Auf dem Zugfahrzeug wird ein Geb�ude aus dem alten �gypten dargestellt. 3. Wagen „Die Pyramide mit Dorf““ Der erste Wagen der Kirmesgruppe Im D�rnen zeigt dem Publikum eine gro�e Pyramide und ein alt�gyptisches Dorf. Hier sieht man, wie die Dorfbewohner in dieser Zeit gelebt haben. 4. Wagen „Der Thron der Kleopatra“ Auf dem zweiten Wagen befindet sich der Thron der Kleopatra. Dieser Thron ist in die Sphinx eingebaut. Von hier aus wird Kleopatra die Befehle an die Untertanen ausgeben. Das �gyptische Volk um die Wagen herum wird von ca. 80 Personen in den entsprechenden Kost�men dargestellt.

5. Einzelg�ngerin „Die W�schespinne“ Die Einzelg�ngerin wird dem Publikum die „Klassische W�schespinne“ nat�rlich auf ihre bekannte humorvolle Art darstellen. Ob sie die W�sche wohl im Kirmeszug getrocknet bekommt? 6. Fu�gruppe „D�rnens-Oldie Boygroup-Superstar“ Die Fu�gruppe zeigt alles, was so eine Oldie Boygroup zu bieten hat. Sie werden ihre Groupies (weibl. Fan' s) auf ihre Art begeistern. Auch die Helfer (Roadies) einer solchen Band und ihr Manager Dieter (B) ohlen fehlen nicht in dieser Darstellung.

X. Kirmesgruppe „Schnellmark“ ““ Leben Anno-dazumal““

Startnummern 78 -81 1. Standarte

2. Wagen „Die Schmiede“ Zuerst werden die Schnellm�rker Kirmesfreunde zeigen, wie es in fr�herer Zeit bei der Arbeit in einer alten Schmiede und in der Schleiferei zuging. Und nach getaner Arbeit war die K�rperpflege angesagt, In den Badezimmern standen damals Zinkwannen (ab und zu auch in der K�che), in denen gebadet wurde. Zwischendurch musste dann der „Schmand“ abgesch�pft werden und frisches Wasser wurde nachgef�llt. 3. Wagen „Das Leben Anno-dazumal“ Dargestellt wird ein Wohnhaus mit K�che. Hier wird das Wasser f�r das Bad in der Wanne gekocht. Nat�rlich gibt es auch ein z�nftiges Abendessen nach der Arbeit.

Dann war Vergn�gung angesagt. Man ging zum Tanz in die Gastst�tte „Zum Strandbad“ mit dem Viadukt im Hintergrund. Hier war immer was los. Die Wagen sind durch eine Br�cke verbunden. Die Darstellung wird von Orgelspielern und „fliegenden“ H�ndlern begleitet. 2. Fu�gruppe „F�r die, die es nicht mehr schaffen“ Die Kirmes ist f�r manche Besucher ziemlich anstrengend. Diese Fu�gruppe zeigt den Zuschauern, was mit denen geschieht, die es nicht mehr schaffen, diese Anstrengung zu verkraften. Wenn also ein Zuschauer meint, er schafft es nicht mehr, wird er sofort in einem mitgef�hrten Bett versorgt. F�r die Versorgung stehen ein Arzt, ein Psychologe und ein Betreuer sofort zur Verf�gung.

XI. Kirmesgruppe „Vie ut Asbi' eck“ „Der Teufel reitet die Welt“

Startnummern 83 -85 1. Standarte 2. Wagen „Der Teufel reitet die Welt!“ Wenn man in der letzen Zeit die schrecklichen Nachrichten liest oder h�rt, hat man den Eindruck, dass hinter allem Geschehen die Verk�rperung des B�sen, der Teufel steckt. Dieses Thema wollen die Asbecker auf humorvolle Weise darstellen. Es wird eine H�lle mit vielen aktiven und b�sen Teufeln und das H�llenfeuer zu sehen sein.

Ferner wird die Welt-als Oberfl�chengestaltung-dargestellt, worauf der Oberteufel reitet und sein Unwesen treibt. Er sorgt daf�r, dass viele Menschen aus der heilen Welt in den Schlund der H�lle abrutschen werden, damit er gen�gend Gesellen bekommt, die seine fiesen Machenschaften ausf�hren k�nnen. Er wird auch versuchen, einige Zuschauer mit Hilfe seiner Teufelshorde in die H�lle zu bekommen. 3. Fu�gruppe „Man( n) hat es nicht anders gewollt“ Ein Rollentausch im Gesch�ftsleben. Wenn der Mann meint, dass seine Frau die „Br�tchen“ verdienen soll, dann muss er nat�rlich auch die Arbeit der Frau �bernehmen. Wie das alles so geht, zeigt uns die Fu�gruppe. XII. Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“ „Robinson Crusoe' s Abenteuer“ Startnummern 87 -90 1. Standarte „Robinson' s Strandung“ Da die Fidelen Vogelsanger keinen Standartenwagen im Kirmeszug mitf�hren, zeigt uns der Standartentr�ger als Einf�hrung auf die Wagendarstellung die Insel, auf der Robinson Crusoe strandete. 2. Einzelg�nger „Vorher fit wie ein Turnschuh, -das war' s dann -“ Wenn man �bertrainiert ist oder zu viel Fitnesstraining betreibt, kann der Schu� auch nach hinten los gehen. Er endet im schlimmsten Fall im Rollstuhl. Der Einzelg�nger wird darstellen, welche Sportarten ihn soweit gebracht haben.

3. Kindergruppe „Deutschland sucht den Superstar, Vogelfang hat Nachwuchs da.“ Nach der Musik der bekannten Fernsehserie werden die Vogelsanger Nachwuchsk�nstler versuchen, ihren Superstar herauszufinden. Auf einem kleinen Wagen wird eine Musikanlage mitgef�hrt. Die Kinder werden zu der Musik im Playback-Verfahren singen und ihre Auftritte auf der Stra�e gestalten.

4. Wagen „Robinson Crusoe' s Abenteuer“ Auf dem Wagen wird in der Wagenmitte die aus zahlreichen Darstellungen bekannte H�tte von Robinson aufgebaut, die von einem Palisadenzaun umgeben ist. Robinson und sein getreuer Gef�hrte Freitag m�ssen nun ihre H�tte gegen einen angreifenden Kannibalenstamm verteidigen. Die restliche Wagenfl�che wird mit Sand abgedeckt und mit vielen B�umen versehen. Als Gag sitzt �ber der H�tte auf einen entsprechenden Sitz ein sprechender Papagei. Um den Kannibalenstamm auch entsprechend darzustellen, wird ein Nachl�ufer oder Handwagen mitgef�hrt, in dem �ber einem brennenden Feuer in einem Kessel jemand gekocht wird.

XIII. Kirmesgruppe „Vie vam Kopp“ „HALLOWEEN, die Geister die ich rief“ Startnummern 92 -94 1. Standarte HALLOWEEN, das Fest der Geister und Hexen, gewinnt auch in Deutschland immer mehr Freunde. 2002 gab es bereits bei uns eine direkte Halloween-Party-Welle. Aber was hei�t eigentlich Halloween und wo kommt dieser Brauch her. Das uns bekannte amerikanische Halloween entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert aus zwei Richtungen. Zum einen aus dem Erntefest der Pilger-V�ter und zum anderen aus „All Hollows Evening“ der irischen Einwanderer. Die Iren gedachten am Vorabend des 1. Novembers ihrer Toten und Heiligen. Das Wort HALLOWEEN geht auf das Verb „hallow“ (heiligen, weihen) zur�ck, und aus „All Hollows Evening“ ist im Laufe der Zeit sprachlich „HALLOWEEN“ geworden. In der keltischen Tradition galt der 31. Oktober als das Ende des Sommers und der Beginn eines neuen Jahres. Er wurde zu Ehren des Todesf�rsten Samhain gefeiert. Dem keltischen Glauben zufolge gehen in der Nacht zum 1. November die Seelen der Verstorbenen des letzten Jahres auf die Suche nach einem neuen K�rper. Um dieser Gefahr zu entgehen, verkleiden sich die Menschen selbst als Geister, Hexen und D�monen.

2. Zugmaschine „HALLOWEEN, oh H�rroh�“ Die Zugmaschine zeigt sich in Front als Fledermaus in einer d�monenhaften Gestalt. – Eine Hexenfigur auf einem fliegenden Besen zeigt sich auf dem Dach des Wagens.

3. Wagen „HALLOWEEN, die Geister die ich rief“ Am Anfang des Wagens steht in Form einer gro�en Figur der „Sensenmann“. Seine Erscheinung macht keinen freundlichen Eindruck. Direkt hinter dem „Sensenmann“ befindet sich eine kleine Grabst�tte. Ein „Bewohner“ dieser Grabst�tte m�chte zu einem neuen Leben erwachen, er hat dabei doch erhebliche Schwierigkeiten. Etwa Mitte des Wagens befindet sich das Geisterhaus. Wie von Geisterhand setzt es sich in Bewegung. Hinter dem Geisterhaus treiben kleine „K�rbis-Gestalten“ ihr Unwesen, um die echten Geister zu vertreiben. Der kleine „K�rbis-Spuk“ wird dabei von einem �ber 3 mtr. gro�en K�rbiskopf, der am Ende des Wagens steht, unterst�tzt. Auf der Stra�e, um und hinter dem 2. Wagen werden sich reichlich gruselige Gestalten in der Form von Hexen, Geistern, Gruftis und D�monen bewegen. Die Frage bleibt, wer sind die Echten und wer die Falschen? Es wird ein buntes Treiben mit Spuk und G�nsehaut.

Dat es et f��r d�ett Joahr!

kirmes/zug2003.txt · Zuletzt geändert: 31.10.2008 15:39 von goletz
Driven by DokuWiki do yourself a favour and use a real browser - get firefox!! Recent changes RSS feed