Stadtgeschichte

  • Erste Spuren menschlichen Lebens auf dem heutigen Gevelsberger Stadtgebiet stammen aus der Steinzeit.
  • um 800 Entstehung von Milinchusen
  • 1096 Die Bauernschaft Milinchusen, im späteren Stadtgebiet gelegen, wird erstmals Urkundlich genannt. In dieser Urkunde überließ der Erzbischof von Köln dem Kloster von Siegburg u. a. einen Hof in Milinghausen. Aufgrund der Endung des Namens auf -inghausen wird angenommen, dass der Name Milinghausen und damit die Besiedlung aus dem 9. Jahrhundert stammt.
  • 1102 musste Friedrich von Westfalen die Hälfte seiner Grafschaft an den Erzbischof von Köln abtreten. Zu dem abgetretenen Teil, mit dem die Edelherren von Volmarstein belehnt wurden, gehörte auch das Gebiet um Gevelsberg.
  • 1180 wurden die Erzbischöfe von Köln als Herzöge von Westfalen auch weltliche Herrscher über Gevelsberg.
  • 1225 am 7. November wird Reichsverweser und Kölner Erzbischof Engelbert, Graf von Berg, im Hohlweg am „Gievilberch“, erschlagen.
  • 1230 An der Todesstelle wurde ein Sühnekloster errichtet. Dieses wurde zur Keimzelle der heutigen Stadt.
  • 1235 wurde eine Steinkirche an der Todestätte Engelberts gebaut, die den Bereich des Kolsters prägte.
  • 1236 Das Koster wird urkundlich erwähnt.
  • 1309 Drei Edelherren von Volmarstein übertragen der Kirche in „Gyevilberg“ ihre Mylinhausen gelegenen Güter
  • 1372 Der Sägemacher „Bruno de Gevelsberge“ wird im Dortmunder Bürgerbuch erwähnt.

* 1392 gehört Gevelsberg zur Grafschaft Mark.
die Höfe Schwelm und der Hof Hagen werden von Köln an den Grafen Adolf von Cleve-Mark verpfändet.

  • 1401 Vier vom Kloster abhängige Höfe werden Urkundlich erwähnt.
  • 1523 Wasserwerke an der Ennepe wurden Urkundlich erwähnt.
  • 1577 wurde das Zisterzienserinnenkloster in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelt.
  • 1609 kommt Gevelsberg unter die Herrschaft des Churfürsten von Brandenburg, da dieser die Grafschaft Mark erbte. Da die Erbteilung auf Schwierigkeiten stieß, erfolgte bis 1614 eine gemeinsame Verwaltung der Grafschaft Mark mit dem Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg.
  • 1614 gehört Gevelsberg nur noch zu Brandenburg.
  • 1641 erster Abbau von Steinkohle wurde urkundlich belegt
  • 1768 Einer Brücke aus Holz wird am Nirgena über die Ennepe gebaut.
  • 1785 Eine über den Strückerberg führenede Chausse wird angelegt.
  • 1807 - 1813 Während der napoleonischen Besatzung gehörte Gevelsberg zum Großherzogtum Berg.
  • 1812 wurde das freiweltliche adelige Damenstift unter Napoleon aufgelöst
  • 1813 - 1815 gehörte das Stadtgebiet zum Preußischen Gouvernement Weser-Rhein
  • 1815 wurde die preußische Provinz Westfalen geschaffen, zu der Gevelsberg gehörte.
  • 1816 - 1886 Gevelsberg gehörte zum Kreis Schwelm, Amt Ennepe
  • 1822 Die ertse Fabrik auf dem Stadtgebiet entsteht. Spindelfabrik im Hellbruch.
  • 1825 Die Kirche am Kloster wurde abgerissen.
  • 1826 am 14. Oktober wurde derGrundstein für die ev. Kirche im Dorf gelegt
  • 1830 am 20. Mai wurde die Kirche im Dorf eingeweiht.
  • 1867 Am 1. Mai wurde die Mylinghauser Bauernschaft offiziell in Gevelsberg umbenannt.
  • 1886 Am 1. Februar wurden Gevelsberg aufgrund der Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen vom Kaiser Wilhelm I. als König von Preußen die Stadtrechte verliehen.
  • 1887 Gevelsberg wurde in den Landkreis Schwelm eingegliedert
  • 1929 Der Landkreis Schwelm wurde dem neu geschaffenen Ennepe-Ruhr-Kreis zugeschlagen.
  • 1946 wird Preußen aufgelöst und Gevelsberg gehört zum Land Nordrhein-Westfalen
  • 1970 Die Gemeinden Asbeck, Berge und Silschede, Teile der Gemeinden Haßlinghausen und Linderhausen wurden in das Stadtgebiet eingegliedert.
  • 2007 der Engelbert-Tunnel wird eingeweiht
  • 2008 die Umgebaute Mittelstr. wird eingeweiht

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gevelsberg/geschichte.txt · Zuletzt geändert: 29.12.2009 23:26 von goletz
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